Titel: Re: Linux und Windows zusammen?
Bootmenü-Variante:
ZUERST VON ALLEN INSTALLIERTEN SYSTEMEN STARTDISKETTEN/CDs ERSTELLEN!!!
Ich habe unter Debian Linux GRUB dazu veranlaßt, einen Partitionbootrecord in die Bootpartition (bei mir /dev/hda3) zu schreiben. Davon eine Kopie in eine Datei schreiben:
Code:dd if=/dev/hda3 of=/mnt/windows/debboot_hda3.boot bs=512 count=1
Befindet sich der die Bootstraproutine im Masterbootrecord (MBR), dann if=/dev/hda für die erste ATA-Platte. (Mit dem Befehlt df kann man unter Linux schauen, wo welches Gerät gemountet ist. Ist auf / /dev/sda1 gemountet, dann ist der MBR normalerweise auf /dev/sda) Falls die Windowspartition noch nicht vorhanden ist, kann man mit dem Parameter of=/dev/fd0/dateiname auch eine Datei auf der Diskette als Ziel angeben.
Unter Windows 2000/XP/Vista (bei Vista bin ich nicht ganz sicher) die Datei boot.ini bearbeiten und dort einen Eintrag hinzügen, bei mir ist das:
Code:c:\debboot_hda3.boot="Debian 4.0 Etch"
Die Datei "c:\debboot_hda3.boot" sollte in vorhanden sein und den Linux-Bootrecord enthalten, was durch den obigen dd-Befehl geschehen ist.
Meiner Bootkonfiguration in Linux habe ich in der Datei /boot/grub/menu.lst folgendes hinzugefügt:
Code:title Windows 2k Pro
root (hd0,0)
savedefault
makeactive
chainloader +1
Wichtig ist chainloader +1, um den Bootblock aus der Windowspartition zu laden.
(hd0,0) bedeutet 1. Festplatte, 1. Partition - also Zählung beginnt bei 0
Nun sollte es möglich sein, wahlweise den Masterbootrecord von Windows oder GRUB zu installieren. Ich kann mit dieser Konfiguration zwischen beiden Bootmanagern hin und her schalten (bzw. 3, Win98 eingeschlossen).
Virtualisierungssoftware
VMware ist meines Wissens als Workstationversion kostenpflichtig.
Wikipedia zu kostenlosen Virtualisierungssystemen:
http://de.wikipedia.org/wiki/VirtualPC
http://de.wikipedia.org/wiki/VirtualBox
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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
Albert Einstein
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