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13.02.2007 um 21:02:59
Sn0uMaN


Avatar von Sn0uMaN

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Titel: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Hi liebe Community,

Ich habe in einem anderen Forum eine Diskussion gesehen, in der es um Behinderte Menschen ging! Undzwar werden heute viele Kinder auf Grund von vorgeburtlichen Diagnosen abgetrieben, wenn man eine Behinderung fest stellt!

Ich habe nun mit einigen Leute auch schon in ICQ darüber redet! Und teilweise wurde ich leicht komisch angemacht wegen meiner Haltung!

Ich finde es eigentlich nicht gerechtfertigt Kinder auf Grund einer Diagnose abzutreiben, die teilweise noch nichtmal stimmt! Außerdem bin ich der Meinung, dass jedes Kind, egal ob behindert oder nicht, das gleiche Recht hat zu leben! Da macht es keinen Unterschied ob behindert oder nicht!

Das Thema Abtreibung ist generell eine sehr heikle Sache, die hier im Forum wahrscheinlich auch aufkommen wird! Dazu möchte ich nun nicht unbedingt Stellung beziehen :| mal kurz: Abtreibung ist in meinen Augen nicht zu verbieten! Aber auch nicht generell zu erlauben!

Ich hoffe, dass diese Diskussion hier mal etwas länger laufen wird und vlllt auch ein paar mehr Zuhörer/Zuschauer finden wird! Ich werde den Thread im Auge behalten!

Gruß Sn0uMaN

p.s.: was haltet ihr von dem Thema?? Könntet ihr es verstehen, wenn man ein behindertes Kind abtreibt? Eher als ein "gesundes"??
Zuletzt bearbeitet von Sn0uMaN am 13.02.2007 um 21:07:00 Uhr
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13.02.2007 um 21:31:15
Gaming_RE
Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Du hast bereits Stellung bezogen ;) . Zwar nicht ausführlich, aber Deine Meinung ist klar geworden.

Das Thema hatten wir letztens noch in Reli. Stichwort Euthanasie.
Auch die Vergehen des Nazi-Regimes im Dritten Reich.

Kurz und knackig: Behinderte haben ein Recht auf Leben - aber ich finde, dass Eltern auch das Recht haben sollten, darüber zu entscheiden, ob sie das Kind jetzt wollen oder nicht.
So ein Ergebnis sollte schon fundiert sein, nix wischiwaschi.
Und die Eltern sollten sich das genau vorher überlegen und nicht pi mal Daumen gepeilt sich überlegen: na, wir treiben ab.

Insbesondere gilt zu bedenken, was für Schäden die Frau durch den Eingriff davontragen kann und wird!
Seelische Schäden, die meist unwiderrufbar einen guten Draht zu Kindern im allgemeinen zerstört.

Also: Vorher genau überlegen und abwägen!

Ich müsste nicht sonderlich überlegen, ich würde das Kind haben wollen - aber das Gebären macht immer noch die Frau.

Greets
Gaming_RE

14.02.2007 um 00:17:40
Gast
Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
mein senf:

generell erstmal ist die frage, ob ein schwerbehinderter überhaupt soetwas wie ein leben hat. da gehen schonmal die meinungen außeinander. ich selbst enthalte mcih dazu.

mit dem abtreiben ist soeine sache, ich finde man sollte lieber abtreiben, wenn man das kind nciht will, denn wenn es von anfang an nciht gewollt wird, wird es nciht so geliebt wie ein wunschkind, oder eines dass man auf die welt gebracht hat, weils eben so war. ein ncihtgeliebtes kind fühlt soch schon sher früh fehl am platze auf der welt, und da kann man wieder die frage stellen: ist es das überhaupt wert?


wenn man schon im emryonenstadium abtreibt denke ich gehts auch moralisch als ok durch, denn cih glaube nciht dass so ein würmschen schon viel denkt oder vile mitbekommt.

zum eigendlcihen topic:

bis zu einem gewissen alter ist es föllig gerechtfertigt, denn die eltern haben schließlich nach der geburt eine große verantwortung.wenn sie die nciht übernehmen wollen siecht das kind nurnoch vor sich rum.

was ich nciht ok finde ist das gesetzt, dass kinder, bei denen eine mittlere oder schwere behinderung im mutterleib festgestellt wurde, bis zuletzt (also bis kurz vor der geburt) abgetrieben werden können. es ist lediglich notwenig u behaupten man komme psychisch nciht damit klar.
das schlimmste daran sit, dass kinder sogar mit den beinen voraus gebohren werden, um ihnen wenn der körper schon drausen ist und der kopf ncoh drin ist am genick einen kleinen schnitt zu setzten und ihnen dann einfach das gehirn heraus zu saugen.
dies ist in deutschland auch legitim, da die geburt noch nciht vollendet ist.
und leute, so leid es mir tut und so sehr ich mich auch für solche leute schäme, diese art der abtreibung von behinderten kindern wird in deutschland praktiziert udn das mit steigender tendenz!

sorry für die vielen fehler, aber habe keine lust, keine zeit und bin viel zu müde ncohmal durchzusehen und auszubessern.
erhöht sind die fehler sowiso, da cih schnell tippe, es aber nciht wikrlich kann^^

14.02.2007 um 11:30:39
Sn0uMaN


Avatar von Sn0uMaN

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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Zitat von KaderMykesch:
generell erstmal ist die frage, ob ein Schwerbehinderter überhaupt so etwas wie ein leben hat. da gehen schon mal die Meinungen auseinander. ich selbst enthalte mich dazu.
Das ist aber doch eigentlich die Zentrale Frage in dieser Diskussion! Daher denke ich sollte man sie schon beantworten! Ich hoffe hier wird niemand wegen seine Meinung beleidigt oder "verstoßen".
Ich bin der Meinung, dass es jeweils auf den Grad der Behinderung ankommt! Wenn jemand noch eigenständig, das heißt auch mit Hilfe, ein Leben führen kann, dass auch Spaß macht, dann bin ich der Meinung, sollte man so einem Kind das nicht verwehren! Aber wenn ein behindertes Kind Schmerzen hat, dann muss ich sagen finde ich die Lebensqualität nicht mehr so stark gegeben!

Das Problem was sich daraus aber ergibt, ist die Frage, ob der Mensch wirklich schon vor der Geburt entscheiden kann, ob ein Kind später Schmerzen haben wird oder nicht! Das ist aber nicht zu 100% Möglich! Daher sehe ich auch in der Vorgeburtlichen Diagnostik keinen wirklichen Sinn! Man macht den Eltern im Prinzip nur Angst! Außerdem ist diese Untersuchung auch nicht ungefährlich!

Ich denke außerdem, dass sich nicht viel ändern würde, wenn wir die vorgeburtliche Diagnosen nicht hätten! Die Eltern würden eben behinderte Kinder <bekommen> und damit würden sie glaube ich auch nicht unbedingt das riesen Problem haben. Klar ist es am Anfang ein Schock, aber man kann mit vielen Behinderten mindestens den gleichen Spaß wie mit "normalen" Kindern, wobei das Wort normal für mich hier auch nicht stimmt! :)

Was den Schwangerschaftsabbruch angeht, da scheine ich auf einer Schiene zu laufen, die nur von wenigen Zügen benutzt wird! :roll:

Zitat von KaderMykesch:
ich finde man sollte lieber abtreiben, wenn man das Kind nicht will, denn wenn es von Anfang an nicht gewollt wird, wird es nicht so geliebt wie ein Wunschkind, oder eines dass man auf die Welt gebracht hat, weils eben so war. ein nicht-geliebtes Kind fühlt sich schon sehr früh fehl am platze auf der Welt, und da kann man wieder die frage stellen: ist es das überhaupt wert?
Das ist für mich eben auch der Knackpunkt an der ganze Geschichte. Ich finde es grausam Kinder nicht so zu behandeln, wie man selber gerne als Kind behandelt worden wäre! Aber trotzdem muss ich sagen, dass Schwangerschaften immer noch zu leicht, ohne Angabe von Gründen abgebrochen werden können!

"Kinder sind das schönste und beste Geschenk auf Erden" und dafür sollte man sich einsetzen! Nur tun mir Kinder Leid, die die Schönheit des Lebens nicht erkennen können :(

Gruß Sn0uMaN
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14.02.2007 um 15:00:53
shareeef


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Ich stimme SnOuMaN vollkommen zu...

Ergänzen will ich noch: Wenn man schwanger ist, kommt das ja nicht zufällig...Man hat davor schon so "einiges" gemacht, dass sowas zustande kommt. ;)

Wenn man dann plötzlich sieht, dass das Kind vermutlich behindert ist und man seine Probleme damit hat, hätte man eher vorher darüber nachdenken sollen...

Bei einer Vergewaltigung bin ich noch vollkommen einverstanden, das Kind im frühen Embryonenstatus abzutreiben aber bei Leuten, die kurz vor der Geburt grade mal schnell entscheiden, dass sie ja vielleicht psychisch nicht so recht mit der Geburt klar kommen würden, kann ich nur sagen: "Denkt früher darüber nach!"

Insgesamt bin ich auch der Meinung, dass jeder das gleiche Recht zum Leben hat.

MFG Shareeef
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aktuelle Projekte:
- go-christ.de
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- test.shareeef.de
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14.02.2007 um 16:01:57
muffin


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Jeder hat das Recht zu leben.
Der Meinung bin ich auch. Aber ich frage mich, ob ein Schwerbehinderter überhaupt noch Lust hat zu Leben! Wenn ich mit einem totkrank im Krankenhaus liege mit einen riesen hohen Fieber, dann würde ich keine Lust mehr haben um zu Leben! Das ist meine Meinung dazu!

Passt zwar nicht ganz so zum Thema, aber 1992 war meine Mutter schwanger (da gabs mich noch net :D ) ist ein Junge geboren worden, welcher ein paar Tage danach gestorben ist - fragt mich nicht wieso, weshalb, warum. Mehr weiß ich nicht. Also theoretisch hätte ich einen großen Bruder haben können! Ja, und 1993 kam ich dann zur Welt und bei mir lief die Geburt auch ohne Probleme ab.
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siefke.info und poster.siefke.info

Tschüss. So viel Respektlosigkeit gegen User mit anderer Meinung habe ich noch nie in einem anderen Forum gesehen.
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14.02.2007 um 16:38:17
starthtml


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Zitat von muffin:
Jeder hat das Recht zu leben.
Der Meinung bin ich auch. Aber ich frage mich, ob ein Schwerbehinderter überhaupt noch Lust hat zu Leben! Wenn ich mit einem totkrank im Krankenhaus liege mit einen riesen hohen Fieber, dann würde ich keine Lust mehr haben um zu Leben! Das ist meine Meinung dazu!
...


Ich bin auch der Meinung, dass jeder ein recht darauf hat, ein Leben zu führen, ob einfach oder schwer.
Aber ich glaube als Schwerkranker lernst du mit der Krankheit umzugehen, ich glaube nicht, dass man dann sofort den Löffel abgeben möchte. Wenn man aber lange gesund war und dann behindert wird, ist es wahrscheinlich sehr schwer mit der Situation klar zukommen. Das ist meine Meinung dazu.

mit freundlichen Grüßen

Simon
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14.02.2007 um 19:35:39
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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
interessantes thema ;)

meine meinung dazu lautet:
jeder mensch hat Recht zuleben!
aber ob er jetzt mit behinderung leben will ist seine entscheidung. solang er nicht mit dem reden eingeschränkt ist - dann sollte er es auch entscheiden können.

allerdings wenn er in dieser hinsicht eingeschränkt ist es den angehörigen überlassen.

persönlich würde ich in diesem fall auch lieber "abtreiben" wählen, weil wenn ich sehr stark behindert wäre möchte ich auch nicht mehr leben. - ist zwar hart aber so steh ich nunmal dazu.

mfg
BBB
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cu BBB



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14.02.2007 um 20:23:54
Sn0uMaN


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Zitat von BBB:
jeder mensch hat Recht zuleben! aber ob er jetzt mit Behinderung leben will ist seine Entscheidung. solang er nicht mit dem reden eingeschränkt ist - dann sollte er es auch entscheiden können.

allerdings wenn er in dieser Hinsicht eingeschränkt ist es den angehörigen überlassen.
Die Sache ist, dass man als Elternteil nicht abschätzen kann, ob jemand sein Leben leben will, wenn man mit dieser Person nicht reden kann! Das ist bei Ungeborenen leider der Fall! Und da muss ich sagen, ein Kind abzutreiben allein aus dem Grund dass es Behindert ist halte ich für falsch! Weil jedes Kind das gleiche Recht hat zu leben! Ein behindertes Kind sollte/ist nicht anders! Kind ist Kind! Behinderung ist nur ein anderes Kind! Wie eben Weiße und Farbige! So sehe ich das, vielleicht auch weil ich eben in diese Kreise eingebunden bin!

Außerdem ist es so, dass geistig behinderte Menschen meistens einen rieeesen Spaß am Leben haben! :smile: Das können wir uns kaum vorstellen! Wenn man meinen Bruder morgens weckt, der freut sich in die Schule zu gehen! Der is gut gelaunt! Sowas habe ich bei einem anderen Kind noch nicht gesehen!

Aber generell: ich finde behinderte (eigentlich sollte man das Wort genauso wenig verwenden wie "Schwarze") Menschen sind fast überall auf der Welt ausgestoßen und werden nicht in das öffentliche Leben integriert. Da wird für die Einwanderer teilweise mehr gemacht! Sprachkurse, Lebenshilfe, besondere Arbeitsprogramme! hat man sowas für behinderte Menschen schon mal gesehen?? Ich nicht!

Daher müsste sich zuerst an den Menschen etwas ändern, bevor es den Behinderten in Deutschland besser gehen würde!! :roll:

Gruß Sn0uMaN
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14.02.2007 um 20:44:54
BBB


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
meine tante hat auch eine gehbehinderung und ist ehrlich gesagt auch immer sehr gut gelaunt ;)

allerdings bekam sie diese erst im laufe des lebens (so mit 20 glaub ich)

aber von klein das angeboren zuhaben .... glaub nicht das das jemandem gefällt :roll:
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cu BBB



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14.02.2007 um 20:52:57
Sn0uMaN


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Zitat von BBB:
meine tante hat auch eine gehbehinderung und ist ehrlich gesagt auch immer sehr gut gelaunt ;)

allerdings bekam sie diese erst im laufe des lebens (so mit 20 glaub ich)

aber von klein das angeboren zuhaben .... glaub nicht das das jemandem gefällt :roll:
Das habe ich ja auch nie gesagt! Aber man lernt eben damit umzugehen! :| Ob es einem gefällt oder nicht! Und wenn man dann nachher sieht wie gut es einem doch geht, dann ist man eben fröhlich! ;)

Ich mein wieso sollte man mit einem bösen Blick durch das Leben gehen? Glücklich und fröhlich macht das alles viel mehr Spaß!

Aber ich denke, das reicht dann wider zu weit vom Thema weg! Es ging ja eigentlich um die Behinderten, und ob sie ein Recht auf Leben haben! ;)

Noch mehr User hier, oder wars das schon wieder??? Leute, kommt aus euren Löchern ;)

Gruß Sn0uMaN
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14.02.2007 um 21:15:19
Gaming_RE
Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Zitat:
KaderMykesch:
generell erstmal ist die frage, ob ein schwerbehinderter überhaupt soetwas wie ein leben hat. da gehen schonmal die meinungen außeinander. ich selbst enthalte mcih dazu.


Definiere bitte "Schwerbehinderter".
Für die einen ist Arm ab schwerbehindert - für die anderen ist eine Querschnittslähmung der Untergang.

Ich glaube kaum, dass irgendjemand von Euch hier steif und fest behaupten kann und wird, dass er oder sie bei einer schweren Behinderung nicht mehr leben wollte.
Auch wenn Ihr das hier so breit verkündet.

Als Behinderter ist es Dir egal, Dir ist nur wichtig, dass Du überhaupt lebst!

Kennt jemand Stephen Hawkins? Der hat zum Beispiel das Buch "Die kürzeste Geschichte der Zeit" geschrieben. Sehr interessant - und das obwohl er "schwerstbehindert" ist. Unglaublich. Aber wahr.

Deswegen: Nicht voreilige Schlüsse ziehen, wenn Ihr mal in der gleichen Situation seid, dann werdet Ihr die Sache gleich ganz anders sehen.
Dann bekommt Ihr ein ganz anderes Gespür dafür.


Zitat:
shareeef:
Bei einer Vergewaltigung bin ich noch vollkommen einverstanden, das Kind im frühen Embryonenstatus abzutreiben aber bei Leuten, die kurz vor der Geburt grade mal schnell entscheiden, dass sie ja vielleicht psychisch nicht so recht mit der Geburt klar kommen würden, kann ich nur sagen: "Denkt früher darüber nach!"


Definiere bitte "frühen Embryonenstatus".
Du weißt, wie weit entwickelt ein Kind im "frühen" Embryonenstatus ist?

Und, "vor der Geburt grade mal schnell entscheiden" ist in Deutschland auch nicht!
Außerdem wäre, an Deinem Beispiel gemessen ("psychisch nicht so recht mit der Geburt klar kommen"), der psychische Druck bei einer Abtreibung in diesem Stadium verheerend! Die gute Frau wird ihres Lebenes nicht mehr glücklich werden - so wie es mit vielen anderen Frauen auch ist, die schon früher abgetrieben haben.

Frauen, Mütter, geben Leben - sie töten ihre Kinder nicht!


Weißt Du was passiert, wenn ein Kind abgetrieben wird?
Frage an alle.
Ist eine extrem unangenehme Sache - für beide Elternteile.
Ganz einfach erklärt:
- es wird eine Absaugvorrichtung an der Scheide der Frau angebracht,
- mit extrem starker Saugkraft, wird der Embryo in den Schlauch gesaugt...
- ...an dessen Ende sich eine Zerstückelungsmaschiene befindet - die schreddert den Embryo, der bereits alle lebenswichtigen Organe besitzt.
- Anschließend wird die Gebärmutter ausgeschabt.

Ein Arzt muss dann den miesen Job erledigen und die geschredderten Knochen so zusammenlegen, dass alle Knochen ein vollstöndiges Skelett bilden.
Sollte das nicht der Fall sein und irgendetwas fehlt, wird der Eingriff wiederholt.


Und jetzt soll noch jemand sagen, dass er das ja gar nicht so schlimm findet!
Könnt Ihr Euch jetzt vorstellen, warum viele Frauen dadurch einen dauerhaften seelischen Knacks haben?

Greets
Gaming_RE

15.02.2007 um 20:07:35
BBB


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Zitat von Sn0uMaN:
Zitat von BBB:
meine tante hat auch eine gehbehinderung und ist ehrlich gesagt auch immer sehr gut gelaunt ;)

allerdings bekam sie diese erst im laufe des lebens (so mit 20 glaub ich)

aber von klein das angeboren zuhaben .... glaub nicht das das jemandem gefällt :roll:
Das habe ich ja auch nie gesagt! Aber man lernt eben damit umzugehen! :| Ob es einem gefällt oder nicht! Und wenn man dann nachher sieht wie gut es einem doch geht, dann ist man eben fröhlich! ;)

Ich mein wieso sollte man mit einem bösen Blick durch das Leben gehen? Glücklich und fröhlich macht das alles viel mehr Spaß!

Aber ich denke, das reicht dann wider zu weit vom Thema weg! Es ging ja eigentlich um die Behinderten, und ob sie ein Recht auf Leben haben! ;)

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Gruß Sn0uMaN


ich kanns mir hal nur so vorstelln. hab ja keine "körperliche behinderung". - und bin auch froh das ich keine hab.

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16.02.2007 um 23:02:59
janoe


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Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Naja, am Ende läuft ja überhaupt alles auf die Frage hinaus:
Ab wann lebt ein Mensch?

Und wenn man nicht faktenverneinend argumentieren will, dann ist eben der Embryo noch kein Mensch, wenn er abgetrieben wird. Zumindest nach der dt. Regelung. Denn dann besitzt der Embryo noch nicht einmal ein Gehirn, was ja wohl Sitz eines menschlichen Bewusstseins ist.

Von daher bin ich auch nicht gegen eine Abtreibung. Auf jeden Fall sollte diese Möglichkeit gegeben sein.

Aber spätestens, wenn Computer gefühle entwickeln, müssen wir uns ja fragen, was uns Menschen zu Menschen macht. Was ist überhaupt menschlich...?
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17.02.2007 um 16:01:45
Gaming_RE
Titel: Re: Haben Behinderte ein Recht auf Leben?
Zitat:
janoe:
Aber spätestens, wenn Computer gefühle entwickeln, müssen wir uns ja fragen, was uns Menschen zu Menschen macht. Was ist überhaupt menschlich...?


Jetzt driften wir aber auf ein ganz heikles Thema ab.
Das würde eigentlich einen neuen Thread erfordern, der dann in einem neuen Forum angelegt werden müsste: Philosophie.
Denn was anderes, als Philo wäre das nicht.

Zitat:
janoe:
Denn dann besitzt der Embryo noch nicht einmal ein Gehirn, was ja wohl Sitz eines menschlichen Bewusstseins ist.


Ich will jetzt nicht als ständig wetternder Skeptiker rüberkommen, aber das ist genauso vage argumentiert, wie das Statement Tiere könnten nicht denken!

Greets
Gaming_RE


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